BM-Nachrichten 35. Ausgabe, Juni 2008

Zitat des Monats:
«Streitende sollten wissen, dass nie einer ganz recht hat und der andere ganz unrecht." (Kurt Tucholsky)

Inhaltsverzeichnis 

  1. Neues aus dem Bundesverband

    • Zur Erinnerung an sämtliche FunktionsträgerInnen im BM
    • Guter Rat des BM in der Konfliktforschung gefragt
    • Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Gespräch mit Vertretern des Deutschen Forums für Mediation (DFfM)
    • Nur noch zwei Stände beim BM Kongress in München zu vergeben
    • Redaktionsschluss BM Nachrichten 17. Juli 2008

  2. Meldungen aus den Regionalgruppen

    • FG Planen und Bauen zu Sakralbauten und Moscheekonflikte

  3. Tipps, Veranstaltungshinweise & mehr

    • Fachtagung »Salutogenese als Instrument einer modernen Organisationsentwicklung in Wirtschaft und Verwaltung« am 14. Juli in der Rehaklinik Glotterbad in Glottertal
    • IPPNW-Kongress "Kultur des Friedens" vom 12. - 14. September in Berlin
    • Schweizer Nationalrat belässt die Mediationsbestimmungen in der Zivilprozessordnung (EZPO)
    • Richtlinien zur Förderung der Familienmediation bei Trennung und Scheidung in Österreich
    • Organisationsberaterin/einen Organisationsberater für den Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Netzwerkes im Bereich der Kinderrechte gesucht
    • Aachener Friedenspreis 2008 geht u.a. an Andreas Buro
    • Vergabe des Jugendpreises für Streitkultur 2008 an Box-Club Nordend e.V., an Thalia-Theater Halle und die Grundschule Süd Landau.

  4. Veröffentlichung von BM-Mitgliedern

    • Hamburger Sportbund bildete Kontakt-Teamer aus als zusätzliche Hilfe für Konfliktlösungen auf Sportanlagen
    • Elke Schwertfeger: Interne Mediation zwischen Wunsch und Wirklichkeit

  5. Sonstiges

    • »Mediator, ein garantiert krisensicherer Beruf«
    • Bankmediator - Gutes Marketing oder Neue Spezialisation im Beruf?
    • Streitkultur im Baubereich bei Abendführung im gta Archiv greifbar gemacht

  6. Impressum

1. Neues aus dem Bundesverband

Zur Erinnerung an sämtliche FunktionsträgerInnen im BM
die Geschäftsstelle bittet darum, spätestens bis zum 4. August die Jahresberichte als Word-Datei zur Geschäftsstelle gesendet zu haben (info@remove-this.bmev.remove-this.de). An der Geschäftsstelle werden die Berichte dann zusammengestellt und gemeinsam mit der Einladung zur nächsten Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2008 in München an alle unsere Mitglieder per Email-Link gemailt. Dieses Jahr wollen wir weitgehend auf Papierdruck und Postversand verzichten, was eine kräftige Einsparung bei Zeit und Geld bedeutet.
Rückfragen beantworten wir gerne: Inge Thomas-Worm und Ruth Schmidt, Geschäftsstelle Bundesverband MEDIATION e.V. (BM), Tel. (+49) (0)561-73964-13.

Guter Rat des BM in der Konfliktforschung gefragt
Wirtschaftsmediator Christian Bähner aus Freiburg vertritt den BM im Beirat zum Forschungsprojekt »Implementierung einer Mobbing-Telefon-Hotline zur Beratung bei Konflikten am Arbeitsplatz« an der Rehaklinik Glotterbad im Schwarzwald. Die Mobbing Hotline Baden-Württemberg bietet, unterstützt von BeraterInnen der regionalen Mobbing-Telefone in Baden-Württemberg landesweit Hilfesuchenden ab 15. Juli täglich rund um die Uhr eine konkrete Krisenintervention und Arbeitsplatzkonfliktberatung. Auf Basis der Anliegen der Betroffenen werden Konflikte geklärt, Hinweise zum weiteren Vorgehen erarbeitet und Kontakte zu passenden regionalen Ansprechpersonen hergestellt. Die Beratungsfälle werden evaluiert und zur weitergehenden Entwicklung von Präventions- und Rehamaßnahmen herangezogen. Ziel ist es durch die Beratung der Mobbing-Hotline Folgekosten zu reduzieren. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg sah Handlungsbedarf um Befindlichkeitsstörungen und psycho-somatische Erkrankungen hervorgerufen durch Konflikte am Arbeitsplatz zu verringern; sie finanziert das Projekt. Projektleiterin Edith Schellhammer von den Rehazentren Baden-Württemberg gibt nähere Auskunft unter Tel. 07684-809-504.

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Gespräch mit Vertretern des Deutschen Forums für Mediation (DFfM)
Vorstandmitglied Walter Letzel berichtet: »Die Arbeitsgruppe Mediation des GDV" sprach mit Vertretern des DFfM über »Mediation und Rechtsschutzversicherung«  (zum DFfM siehe auch BM-Nachrichten 9. Ausgabe vom April 2006). Für den BM nahm Vorstandsmitglied Walter Letzel den Termin am 2.4.2008 in Berlin wahr.
Die Rechtsschutzversicherer haben grundsätzlich Interesse daran, Mediation in ihr Angebot aufzunehmen.  Sie suchen das Gespräch mit Repräsentanten des Berufsstandes MediatorIn.  Die Vertreter des GDV schätzen Mediation als »nachhaltige Konfliktlösung zur Herbeiführung eines dauerhaften Rechtsfriedens«,  hinderlich sei aber das Fehlen eines Berufsbildes MediatorIn. Die Standards des BM wurden dem GDV zugesandt.
Die Versicherungswirtschaft wünscht sich eine bundesweite Abrufmöglichkeit von qualifizierten und spezialisierten MediatorInnen und eine Mediatoren-Plattform mit Controlling in Bezug auf Qualität und Kundenverhalten. 
Die Vertreter des GDV betonten, die Entwicklung der Rahmenbedingungen von Mediation weiter »mit Interesse zu verfolgen.«

Nur noch zwei Stände beim BM Kongress in München zu vergeben
Die Anmeldungen zum BM-Kongress 2008 in München sind mit einer starken Nachfrage gestartet. 30 Prozent der Kongressplätze waren nach nur vier Wochen Anmeldezeit fest gebucht. Bei einigen Veranstaltungen sind nur noch wenige Restplätze verfügbar oder ist die Höchstteilnehmerzahl bereits vollständig erreicht.  
Für die Infomesse am Samstag den 11.10.08 zwischen 09.00 - 14.00 Uhr sind für interessierte Institute, Organisationen oder Firmen noch 2 Präsentationstische verfügbar.
Informationen zu Konditionen und Bestellung bei angelika.stoll@remove-this.web.remove-this.de.

Redaktionsschluss BM Nachrichten 17. Juli 2008
Informationen und Beiträge zu den BM Nachrichten werden bis zum Redaktionsschluss am 17. Juli berücksichtigt. Beiträge bitte an Christine Kabst kabst@remove-this.bmev.remove-this.de

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2. Meldungen aus den Regional- und Fachgruppen

FG Planen und Bauen: Sakralbauten und Moscheekonflikte lautete der Titel einer Tagung am 4./5. Mai 2008 des Kulturwissenschaftlichen Institutes in Essen unter der Leitung von Prof. Claus Leggewie, auf der BM-Mitglied Roland Schüler den Bundesverband vertreten hat. Sein Beitrag kann unter mediation@rolandschueler angefordert werden oder ist demnächst auf der Internetseite der Fachgruppe Mediation in planen und bauen zu finden. Auf der Tagung wurde im Kontext "Neue Bauten für Religionsgemeinschaften" über das Spannungsfeld von Architektur und Formgebung diskutiert. Leitfrage war: Wie kann die Auseinandersetzung über die Gestalt von Sakralbauten zur Entspannung kultureller Anerkennungskonflikte beitragen?

Auf dem Podium zu Konflikt und Konfliktschlichtung saßen Jörg Hüttermann (Universität Bielefeld), Gönul Yerli (Islamisches Forum Penzberg), Rita Süßmuth (Berlin) und für den Bundesverband Mediation der Fachgruppensprecher Mediation Planen&Bauen Roland Schüler.

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3. Tipps, Veranstaltungshinweise & mehr

Fachtagung »Salutogenese als Instrument einer modernen Organisationsentwicklung in Wirtschaft und Verwaltung« am 14. Juli in der  Rehaklinik Glotterbad in Glottertal
Anlässlich der Freischaltung der Mobbing-Hotline-Baden-Württemberg (Tel. 0180-2-6622464) lädt die Rehaklinik Glotterbad von 11.00 bis ca. 18.00 Uhr betriebliche und außerbetriebliche Verantwortliche im Personalbereich, im Arbeits- und Gesundheitsschutz herzlich ein zum Festakt und zur anschließenden Fachtagung mit Workshops und Abschlussforum. Ehrengast ist die Baden-Württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales, Dr. med. Monika Stolz (MdL). Den Festvortrag zum Thema »Genese von Konflikteskalationen und Mobbing - gesellschaftliche Risikofaktoren und unternehmerische Bewältigungspotenziale« hält Martina Stackelbeck, Mitautorin des Mobbing-Reports 2002, von der Sozialforschungsstelle (SfS) der Technischen Universität Dortmund. Anmeldungen werden erbeten per mail an: e.schellhammer@remove-this.rehaklinik-glotterbad.remove-this.de.

IPPNW-Kongress "Kultur des Friedens" vom 12. - 14. September in Berlin
»Wir leben in Zeiten zunehmender globaler und regionaler Instabilitäten. Der Psychiater und Psychoanalytiker Prof. Dr. Horst-Eberhard Richter bringt dies in seiner Ankündigung zum diesjährigen Kongress der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) "Kultur des Friedens" vom 12.-14. September 2008 in Berlin auf den Punkt: "Die weltweite Orientierungskrise schreitet fort. Die Komplizenschaft von kriegerischer und terroristischer Gewalt hält an. Die Korruption im Weltwirtschafts- und Finanzsystem kennt keine Schuldigen mehr. Straf- und Läuterungsrituale an einzelnen lenken nur vom Niedergang des Ganzen ab". Der Kongress benennt die vier globalen (Friedens-) Bedrohungen: Klimawandel, Kampf um Ressourcen, globale Militarisierung und Marginalisierung der "Weltmehrheit". Doch er bleibt nicht bei der Bestandsaufnahme stehen, sondern bietet auch Lösungen. So wird z. B. Johan Galtung über "Konflikttransformation mit friedlichen Mitteln" und Rita Süssmuth über eine Migration und Entwicklung als Beitrag einer Kultur des Friedens referieren. Der Nahost-Korrespondent Ulrich Tilgner diskutiert über die praktische Umsetzung der Theorie des Friedensjournalismus und die Schriftstellerin Daniela Dahn stellt Forderungen an eine neue solidarische Weltordnung vor.« Angelika Wilmen. Redaktion IPPNW-Forum und Internet
Bei Anmeldung bis zum 15. Juli ist die Karte ermäßigt. Näheres dazu unter: http://www.kultur-des-friedens.de

Schweizer Nationalrat belässt die Mediationsbestimmungen in der Zivilprozessordnung (EZPO)
Die Schweiz schließt sich dem internationalen Trend nach Verstärkung von außergerichtlichen Konfliktlösungsmethoden an. »Wichtig ist die Aufnahme von Grundregeln über Mediation in die EZPO (Art. 210-215) vor allem deshalb, weil damit die Schnittstellen zwischen Gerichts- und Mediationsverfahren geklärt werden.
Die Parteien werden nach Inkrafttreten dieses Gesetzes (voraussichtlich 2010) die freie Wahl haben, ob Sie vor einem Gerichtsprozess ein Schlichtungsverfahren bei einem Friedensrichter oder eine Mediation bei einem privaten Vermittler machen wollen. Vorteil der Mediation ist, dass die dort gemachten Aussagen vertraulich sind und im gerichtlichen Verfahren nicht verwendet werden dürfen. Es wird  Aufgabe der Universitäten sein, Grundkenntnisse über Mediation in die Ausbildung der Juristen aufzunehmen, damit sie Ihre Klienten umfassend beraten können«.
Aus der Stellungnahme des Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM-FSM) von Martin Zwahlen, Geschäftsführer SDM vom 12. Juni 2008.

Richtlinien zur Förderung der Familienmediation bei Trennung und Scheidung in Österreich
Den Einsatz von Mediation in Familie und Partnerschaft beschreibt das österreichische Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend. Auf der Web-Site stehen verschiedene Dokumente wie Förderrichtlinien, Tarife und eine Liste von MediaorInnen zum download bereit.

Organisationsberaterin/einen Organisationsberater für den Aufbau eines zivilgesellschaftlichen Netzwerkes im Bereich der Kinderrechte gesucht
Für ihren Kooperationspartner, die KINDERNOTHILFE, in Sri Lanka sucht der Ev. Entwicklungsdienst (EED) eine/n qualifizierte/n Organsiationsberater/in. Die Stellenausschreibung finden Sie unter der Bearbeitungsnummer: 13160 auf der Website des EED.

Aachener Friedenspreis 2008 geht u.a. an Andreas Buro
»Der Aachener Friedenspreis würdigt in diesem Jahr den Einsatz für ein friedliches Zusammenleben in Nahost und die Entwicklung der zivilen Konfliktbearbeitung. Die Auszeichnung geht an den Mentor der Friedensbewegung Andreas Buro, den Bethlehemer evangelischen Pfarrer Mitri Raheb sowie die israelische Fraueninitiative MachsomWatch, wie der Aachener Friedenspreis am 8. Mai 2008 mitteilte«.
Aus: Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Vergabe des Jugendpreises für Streitkultur 2008 an Box-Club Nordend e.V., an Thalia-Theater Halle und die Grundschule Süd Landau.
»Mit fairem Boxen, einer konfliktorientierten Theaterinszenierung und Demokratie an der Schule zeigen die diesjährigen Preisträger des Jugendpreises der Berghof Stiftung für Konfliktforschung vorbildlich, wie Kinder und Jugendliche Streitkultur leben und Zeichen gegen Gewalt setzen (...) Der Preis ist insgesamt mit 5.000.- EUR dotiert. Die Preisverleihung findet am 25. Oktober 2008 im Rahmen einer »Jugend-Gala für Streitkultur« in Tübingen statt.« Weiterlesen in der Pressemitteilung vom Mai 2008

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4. Veröffentlichung von BM-Mitgliedern

Hamburger Sportbund bildete Kontakt-Teamer aus als zusätzliche Hilfe für Konfliktlösungen auf Sportanlagen
»Die Erfahrung aus den Sportverbänden hat gezeigt, dass Konfliktvermittlung auf den Sportgeländen immer dringender wird. Nicht nur Zuschauende fangen Streit an, sondern auch mit den Schiedsrichtern oder unter Spielern kommt es zunehmend zu Auseinandersetzungen. So hat der Hamburger Sport (HSB) gemeinsam mit dem ikm und dem Hamburger Fußball Verband (HFB) ein Konzept und Training für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamburger Sportvereine entwickelt.«
Aus: IKM News vom 19. Mai 2008; weitere Informationen bei Institut für Konfliktaustragung und Mediation" info@remove-this.ikm-hamburg.remove-this.de

Elke Schwertfeger: Interne Mediation zwischen Wunsch und Wirklichkeit.
Das ernüchternde Fazit im Rahmen der Masterarbeit von Elke Schwertfeger: Interne MediatorInnen haben wenige Chancen in Unternehmen, die nicht über systematische Konfliktmanagementsysteme verfügen. Die internen MediatorInnen werden geduldet, aber ihr Angebot findet wenig Anklang und sie werden von Unternehmensseite kaum aktiv unterstützt. Die komplette Masterarbeit steht auf der Homepage von Zweisicht zum Download zur Verfügung.

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5. Sonstiges

»Mediator, ein garantiert krisensicherer Beruf«
behauptet Bürokauffrau-Online auf ihrer Web-Site zur Vorstellung von Aufgaben und zur Entwicklung der Profession. Der Artikel ist nachzulesen unter http://www.buerokauffrau-online.de/mediator.html

Bankmediator - Gutes Marketing oder neue Spezialisation im Beruf?
Den Bankmediator als eine spezifische Profession in Abgrenzung zu einem Schuldenberater beschreibt Adam Merschbacher auf seiner Website. Eine kritische Diskussion zu dieser Entwicklung wünscht sich BM Nachrichtenredakteurin Christine Kabst im Verband.

Streitkultur im Baubereich bei Abendführung im gta Archiv greifbar gemacht
Streitfälle der neueren Architekturgeschichte wurden am 6. Mai 2008 im Archiv gta in Zürich beleuchtet. Die Abendführung des gta Archivs konzentrierte sich auf einige prominente Auseinandersetzungen, die innerhalb der Architektenschaft und zwischen Architekten, Bauherren und Verwaltungen geführt wurden. Die Ergebnisse dieser oft harten und langwierigen Konflikte prägen das Zürcher Stadtbild entscheidend. An exemplarischen Streitfällen der letzten 130 Jahre zeigten die Veranstalter, warum ambitionierte Bauprojekte nie zur Realisierung kamen und welche Schwierigkeiten progressive Architekten manchmal zu überwinden hatten, wenn sie ihre Ideen umsetzen wollten.
Näheres sind der ETH-News zu entnehmen.

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6. Impressum

Herausgeber:
Bundesverband Mediation e.V.
Geschäftsstelle Kassel
Kirchweg 80
34119 Kassel

Vorstand:
1. Vors. RAin Jutta Hohmann
2. Vors. Thomas Robrecht
Inka Heisig
Walter Letzel

Redaktion:
Christine Kabst kabst@remove-this.bmev.remove-this.de
Petra Heldner heldner@remove-this.bmev.remove-this.de

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