Hocheskalierte Konflikte in der Mediation

 15. Februar 2020 09:30 Uhr - 16. Februar 2020 - 17:30 Uhr
 klären & lösen - Köln





Hocheskalierte Konflikte zeichnen sich dadurch aus, dass die Parteien sich in einer ausweglosen Situation wähnen, jedoch gezwungen sind, eine Lösung zu finden wenn sie nicht wollen, dass das eine andere Instanz für sie tut. Solche vertrackten Konflikte kommen in verschiedenen Konstellationen vor, z.B. in der Familie, im Gemeinwesen und in der Arbeitswelt. Häufig bestehen große Machtunterschiede zwischen den Parteien, z.B. in Bezug auf eine formelle oder informelle Hierarchie, ihren Einfluss auf andere am Konflikt Beteiligten (Kinder, Teammitglieder), ihre jeweilige finanzielle Lage und/oder ihre Meinung über den vermuteten Ausgang eines anstehenden Gerichtsverfahrens. Vor allem haben sie meist jeglichen Vertrauen ineinander verloren und sind in einer negativen Spirale von gegenseitigen Vorwürfen und Schuldzuweisungen verfangen. Egal ob es sich um zwei oder mehrere Mediant/innen handelt, stehen diese unter enormen Druck, der sich auf die Mediation auswirkt.

Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem Vorstellen und Üben von Werkzeugen und Methoden zum konstruktiven Umgang mit hocheskalierten Fällen. Wie reagieren wir beispielsweise wenn die Klient/innen nicht zuhören, wenn sie nicht bereit sind, ihren Anteil am Konflikt wahrzunehmen, wenn sie sich weigern, die Anliegen ihrer/ihres Gegenüber als legitim zu betrachten oder wenn sie auf Lösungen beharren, die entweder unrealistisch oder für die/den anderen inakzeptabel sind?

Infos und Anmeldung unter www.klaeren-und-loesen.de/seminare/fortbildung/eskalierte-konflikte oder telefonisch unter 030-84313229