Die Mediatorin/der Mediator als persönliches Instrument der Konfliktlösung

 14. Dezember 2018 - 15. Dezember 2018
 Seminarzentrum Universität Heidelberg

 Heidelberger Institut für Mediation



Auch wenn die Mediatorin/der Mediator keine Entscheidungsbefugnis hat, beeinflusst sie/er durch die Arbeit mit den Konfliktbeteiligten die inhaltliche Gestaltung der Lösung. Dabei ist die Herausforderung, sich während des gesamten Phasenablaufs immer wieder dessen bewusst zu sein und ethisch verantworltich als Subsystem des Konfliktes zu handeln:

 

die Grenze zwischen Ein-und Mitfühlen zu wahren,

sämtliche Aspekte des Lebens aller Beteiigten zu akzeptieren und

immer wieder sich der eigenen Werte und Versuchungen bewusst zu sein.

 

Wo springen die negativen starken Gefühle der Medianten auf uns über – was sind unsere eigenen biografischen Fallen, die uns hindern unsere Rolle als allparteilicher Dritter wahrzunehmen, welches Handwerkszeug steht uns dabei zur Verfügung – das sind die Fragen mit denen wir uns im Seminar beschäftigen werden.

 

Das Seminar in Heidelberg wendet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eine Grundausbildung in Mediation bereits absolviert haben. Sie sollten vertiefte Erfahrung aus eigener Arbeit mit Konflikten mitbringen und bereit sein, diese Erfahrungen einzubringen, sich zu hinterfragen und die Erfahrungen mit anderen zu teilen.

 

Dieses Seminar deckt im Sinne des § 3 der Verordnung über die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) 12 Zeitstunden der Fortbildungspflicht ab.

 

Seminarleitung: Lis Ripke und Thomas Rüttgers